Der REHA-Verlauf

Stationärer Aufenthalt (Orthopädie)

Nach Anreise wird der Patient an der Rezeption der Weserland-Klinik über den Ablauf der ersten Schritte informiert. Der Patient erhält bereits an der Rezeption den ersten Termin zur ärztlichen Aufnahme. Die erste ärztliche Untersuchung,  einschließlich der Festlegung der Rehabilitationsziele, erfolgt am Tag der Anreise, ebenso die Planung des Diagnostik- und Therapieprogramms. Die Patienten werden im Rahmen eines Einführungsseminars „Motivation zur umfassenden und ganzheitlichen Rehabilitation“ mit den Grundlagen und dem Verfahren der medizinischen Rehabilitation, den Möglichkeiten, Chancen und der Mitwirkungspflicht im eigenen Interesse vertraut gemacht und somit als aktiver Partner im Rehabilitationsprozess angesprochen.

Am Tag nach der Anreise beginnt nach Therapieplanerläuterung und Therapiepassausgabe die Therapie.

Während des stationären Aufenthaltes wird der Patient kontinuierlich ärztlich betreut (regelmäßige Visiten/Zwischenuntersuchung) und mindestens einmal vom Leiter der Abteilung konsultiert (Chefarzt-/ Oberarztkonsultation). Bei Beschwerden oder Problemen kann der Patient jederzeit ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Konsiliarsprechstunden für Patienten der geriatrischen Fachabteilung der Weserland-Klinik werden täglich durchgeführt.

Durch wöchentliche Reha-Teambesprechungen in der Fachabteilung sowie wöchentliche Klinikkonferenzen wird der Informationsfluss zwischen den am Rehabilitationsprozess Beteiligten sichergestellt und für den Patienten eine optimale medizinische Behandlung garantiert.

Stationärer Aufenthalt (Geriatrie)

Die Aufnahmebefundung eines Patienten hat den Zweck mittels Erhebung physischer als auch psychosozialer Untersuchungen und Assessments die individuellen, sehr vielfältigen körperlichen, seelischen und sozialen Auswirkungen von Krankheiten und dadurch bedingte Funktions- und Fähigkeitsstörungen als auch Ressourcen des Rehabilitanden standardisiert zu erfassen.

Das multidimensionale geriatrische Assessment erfolgt berufsgruppenübergreifend und beinhaltet folgende Bereiche:

  • medizinischer Status
  • Pflegeanamnese
  • Dekubitusrisiko/-erfassung
  • körperliches Befinden/Mobilität/Selbsthilfefähigkeit
  • mentaler Status
  • psychisches Befinden (Affekt)
  • sozio-ökonomischer Status
  • Angaben über evtl. vorhandene Patientenverfügungen

Zusätzlich erfolgt routinemäßig ein Sturzrisikoscreening sowie ein Hilfsmittelscreening, ggf. Versorgung mit fehlenden Hilfsmitteln.

Nach Absprache der Rehabilitationsziele mit dem Patienten bzw. und ggf. mit seinen Angehörigen erfolgt eine Behandlung im Rahmen eines multimodalen Therapiekonzeptes. Abhängig von den Fähigkeitsstörungen des Rehabilitanden sind auch hier verschiedene Berufsgruppen am Rehabilitationsprozess beteiligt (therapeutisches Team).

Das therapeutische Team wird vom Arzt geleitet und koordiniert. Jede Berufsgruppe führt vom Zeitpunkt der Aufnahme bis zum Zeitpunkt der Entlassung eine Dokumentation über den Verlauf während der Behandlung. Einmal wöchentlich finden interdisziplinäre Teambesprechungen sowie jeweils eine Chefarzt- und Oberarztvisite statt. Die Ergebnisse der Teambesprechungen und Visiten fließen in den Rehabilitationsprozess ein und das weitere Vorgehen und die weiteren Behandlungen werden daran ausgerichtet; bedarfsorientiert werden mit dem Patienten und /oder mit den Angehörigen  Verlaufsgespräche geführt. Im Bedarfsfall erfolgt eine Angehörigenschulung. Anhand des Rehabilitationsfortschritts bzw. der weiteren Rehabilitationsprognose wird entschieden, inwieweit eine Verlängerung des stationären Aufenthaltes notwendig wird.

Schriftgröße ändern

Rund um die REHA

Weitere Fragen

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Kontaktseite – hier klicken

Nach oben